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Bauhaus Geschichte Teil 2: Dessau und Berlin

Zweite Periode: Dessau (1925 bis 1932)

In Dessau hatte die Gestaltung des Schulgebäudes viele Ähnlichkeiten mit dem internationalen Baustil, der sich durchsetzte:

  • Fokussierung auf Volumen über Masse
  • Verwendung von Massen- und Leichtbaumaterialien
  • Durchgängige Modulformulare
  • Eine Ablehnung aller Farben und Ornamente
  • Verwendung von ebenen Oberflächen, die sich mit Glas abwechseln

An diesem Standort gründete Gropius sein neues Architekturprogramm und trat als Direktor zurück, um Platz für Hannes Mayer, einen Schweizer Architekten und den neuen Direktor, zu machen. Unter Mayer erlebte die Schule einige Meilensteine, nämlich den Bau der ADGB-Gewerkschaftsschule nach Bauhaus-Design und fünf Mehrfamilienhäuser in Dessau. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte erzielte die Schule auch einen Gewinn.

Leider übernahmen die Nazis bis 1931 die Kontrolle über den Dessauer Stadtrat, was die Schule zwang, an einen anderen Ort zu ziehen.

Dritte Periode: Berlin (1932 bis 1933)

Dies war die kürzeste Wiederholung der Bauhausschule während ihres ohnehin schon kurzen Bestehens, aber sie ebnete auch den Weg für die Expansion des Bauhausdesigns weit über die deutschen Grenzen hinaus. Kurz vor dem Umzug wurde der deutsch-amerikanische Architekt Ludwig Mies van der Rohe neuer Direktor der Schule. Ende 1932 eröffnete er in Berlin die dritte Iteration des Bauhauses in einer verlassenen Fabrik, deren Miete er mit seinem eigenen Geld bezahlte.

Die Berliner Schule dauerte nur 10 Monate, bevor sie unter dem Druck des an Macht gewinnenden Naziregimes geschlossen wurde. Für die Nazis war das Bauhaus-Design aufgrund seines modernistischen Stils „undeutsch“, ebenso wie „entartete Kunst“ aufgrund seiner wahrgenommenen jüdischen oder kommunistischen Assoziationen. Im April 1933 schloss die Schule wegen dieser Verfolgung endgültig. Dies veranlasste jedoch viele der Prinzipien des Bauhaus-Entwurfs – wie Gropius, Meyer und Mies – in Länder wie die Schweiz, Großbritannien, Mexiko und die USA auszuwandern. Dank ihrer Flucht vor den Nazis lebten und wuchsen die Bauhaus-Design-Traditionen auf verschiedenen Kontinenten.

Bauhaus Geschichte Teil 1: Weimar

Die Ursprünge der Bewegung gehen auf eine Schule zurück: die gleichnamige deutsche Kunstschule namens Staatliches Bauhaus. Obwohl sie nur von 1919 bis 1933 in Betrieb war, belegt ihre kurze Existenz die weitreichenden Auswirkungen, die diese Designphilosophie in den letzten Jahrzehnten auf den Rest der Welt hatte.

Die Bauhausschule wurde von Walter Gropius, einem deutschen Architekten, gegründet und gilt als eines der bahnbrechenden Mitglieder der modernen Architektur. Die Bauhausschule wird buchstäblich als Bauhaus bezeichnet. Dies kann verwirrend sein, da die eigentliche Schule in den ersten Jahren noch nicht einmal über eine Architekturabteilung verfügte, aber dennoch einen tiefen Einfluss auf modernes Design, modernistische Architektur, Kunst und Architektur- und Designunterricht ausüben würde.

Im Laufe ihres kurzen Lebens existierten die Schule und ihre Designphilosophie in den folgenden Städten und Perioden:

  • Weimar (1919 bis 1925)
  • Dessau (1925 bis 1932)
  • Berlin (1932 bis 1933)

Die Schule musste unter Einschüchterung durch das Nazi-Regime geschlossen werden, und ihre Direktoren und Mitarbeiter waren gezwungen, Deutschland zu verlassen und in verschiedene Länder der Welt auszuwandern. Diese Streuung der Fakultät war in der Tat ein wesentlicher Faktor für die weltweite Verbreitung der Bauhaus-Designer-Ästhetik.

Erste Periode: Weimar (1919 bis 1925)

1919 öffnete die Bauhausschule ihre Pforten mit Gropius als erstem Direktor. Sein erklärtes Ziel war es, eine Designbewegung zu leiten, die frei von Klassenbarrieren ist, die Mauern zwischen Künstlern und Handwerkern errichten. In den ersten Jahren ihrer Tätigkeit war ihre Fakultät ein wahres Team von wegweisenden europäischen Künstlern:

  • Johannes Itten – Schweizer Designer und expressionistischer Maler
  • Lyonel Feininger – Deutsch-amerikanischer Maler und Expressionistenanwalt
  • Gerhard Marcks – Deutscher Bildhauer und Künstler
  • Oskar Schlemmer – Deutscher Designer, Maler, Bildhauer und Choreograph
  • Paul Klee – Schweizer Maler und Künstler, bekannt für Kubismus, Surrealismus und Expressionismus.
  • Wassily Kandinsky – Russischer Kunsttheoretiker und Maler

In den ersten drei Jahren steuerte Itten den Weg zu einer umfassenden Bauhausausbildung, die von seiner Bewunderung für den Expressionismus geprägt war. Sein Vorkurs war der erste Kontakt eines Studenten mit den Ideen des Bauhaus-Designers.

Nach Itten übernahm der ungarische Designer und Maler Laszlo Moholy-Nagy die Leitung, und er verlagerte den Einführungskurs des Bauhauses zugunsten der Neuen Sachlichkeit, die Gropius ebenfalls nahe und lieb war. Diese Veränderung war wichtig, weil sie Gropius‘ Blick auf die Schule verdeutlichte, die die Architektur an den Aufstieg von Autos, Radios und Maschinen Anfang des 20. Jahrhunderts anpassen sollte.

Zu dieser Zeit gab die Schule auch ihre eigene Zeitschrift Bauhaus und die Buchreihe Bauhausbücher heraus.Als sich 1925 näherte, wurde die Schule von der lokalen Regierung so weit unter Druck gesetzt, dass ihre Finanzierung schließlich um 50% gekürzt wurde. Damit wurden die Voraussetzungen für den Umzug nach Dessau geschaffen.

 

100 Jahre Bauhaus-Geburtstag

Im Jahr 2019 jährt sich das Bauhaus zum 100. Mal, eine revolutionäre Kunstschule des deutschen Architekten Walter Gropius, die trotz ihrer kurzen Lebensdauer (1919-1933) die Entwicklung der modernen Kunst und des Designs stark beeinflussen würde. Die mit dem Bauhaus verbundenen Künstler (wie Wassily Kandinsky, Paul Klee und Laszlo Moholy-Nagy) versuchten, die Kunst völlig neu zu definieren, indem sie verschiedene künstlerische Disziplinen vereinten und sich auf Handwerk und Funktionalität konzentrierten. Diese Ideale wurden in farbenfrohe geometrische Abstraktion und zurückgenommene Designs umgesetzt. Die Weltvorstellung der Schule hörte jedoch nicht bei der Kunst auf: Das Bauhaus, das für einen neuen, modernen Menschen konzipiert wurde. Durch seltene Fotos aus unserem Archiv erfahren wir mehr über die Gemeinschaft am Bauhaus und ihre Vision für das moderne Leben.

Die Bauhaus-Gemeinschaft

Lasst uns gemeinsam die neue Struktur der Zukunft wünschen, konzipieren und schaffen, die Architektur und Skulptur und Malerei in einer Einheit vereint und die eines Tages aus den Händen von einer Million Arbeitern wie das Kristallsymbol eines neuen Glaubens in den Himmel aufsteigt.
Walter Gropius, (1919)

Auch wenn man nicht nur auf das hochmoderne künstlerische Schaffen der Gruppe schaut, waren die Ideale des Bauhauses in der Vergangenheit fest verwurzelt. Inspiriert von mittelalterlichen Zünften, arbeiteten und wurden Künstler in Werkstätten wie Handwerkern ausgebildet. Darüber hinaus lebten und aßen Schüler und Lehrer am Bauhaus zusammen und nahmen an gemeinsamen Sport- und Freizeitaktivitäten teil (wie z.B. den berühmten Kostümfesten der Schule!). Der Aufenthalt im Bauhaus wurde zu einer allumfassenden Lebensweise.

Den Alltag neu durchdenken

Das ultimative, wenn auch distanzierte Ziel des Bauhauses ist das einheitliche Kunstwerk – das große Bauwerk -, in dem es keinen Unterschied zwischen monumentaler und dekorativer Kunst gibt.“ Walter Gropius, Bauhaus-Manifest und Programm, 1919

Im Mittelpunkt der Bauhaus-Ideen stand das Gesamtkunstwerk (Synthese und Nutzung aller künstlerischen Disziplinen), und in dieser Denkweise war die Produktion der Künstler keineswegs auf den Bereich der bildenden Kunst beschränkt. In Workshops zu Themen wie Textilien und Wandmalereien richtete die Schule ihr Augenmerk auf das Wohnumfeld und fertigte funktionale Gebäude, Räume und Gegenstände des täglichen Bedarfs. Designer wie Marcel Breuer schufen zum Beispiel minimalistische, leichte Stühle (mit der Ansicht, dass Stühle irgendwann ganz verschwinden und durch Luftsäulen ersetzt werden würden), und selbst Kandinsky experimentierte mit Keramik.

 

Wie gestalte ich mein Esszimmer?

Schöne Esszimmer entwickeln sich oft zum Zentrum des Hauses. Sie bieten einen Ort, an dem man zwanglos zusammenkommen kann, sei es zum Essen, um miteinander zu reden oder auch in vertrautem Kreis bei einem Glas Wein zu sitzen. Eine schöne Einrichtung ist maßgeblich, um ein Esszimmer auf diese Weise genießen zu können.

Der richtige Esszimmertisch – Herzstück des Esszimmers

Esszimmertische erhält man in unterschiedlichen Ausführungen, so dass man für die eigenen Bedürfnisse genau das richtige Modell finden kann. Hat man viel Platz, so ist ein runder Tisch eine herrliche Idee. Sie sind perfekt geeignet, um sich zu unterhalten, da man von jedem Platz alle Sitzenden im Blick hat. Ist wenig Platz vorhanden, empfehlen sich Tische in eckiger Form. Soll für möglichst viele Personen Platz geboten werden, so kann man diese auch mit einer Eckbank kombinieren. Praktisch sind auch ausziehbare Tische. Sie nehmen im Alltag wenig Platz ein und erlauben es mehr Sitzplätze zu schaffen, wenn man Besuch hat.

Die schönsten Sitzgelegenheiten für den Esstisch

Genauso vielseitig wie die Tische selbst ist auch das Angebot für die Sitzgelegenheiten, die man zum Esstisch einsetzen kann. Grundsätzlich spielt bei der Auswahl das Design eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist es, dass die Stühle bequem sind und in der Höhe gut zum Tisch passen. Als sehr bequem erweisen sich Stühle, die eine gepolsterte Sitzschale haben. Allerdings nehmen sie in der Regel auch mehr Platz ein. Die Stühle müssen auch nicht unbedingt zusammenpassen. Eine Sammlung von verschiedenen Modellen sorgt für eine interessante Atmosphäre. Bänke hingegen sind platzsparend und bei größeren Familien sehr beliebt. Mit weichen Kissen ausgestattet erweisen sich auch die Bänke als bequem.

Die richtigen Accessoires für das Esszimmer

Will man das Esszimmer gemütlich ausstatten, so ist auch die passende Beleuchtung maßgeblich. Das Licht sollte so gestaltet sein, dass man das Essen gut sehen kann. Jedoch sollte das Licht auch warm sein, wenn man sich am Tisch einfach nur zum Unterhalten niederlässt. Ein dimmbares Licht ist daher eine gute Lösung. Entscheidet man sich für eine Hängelampe über dem Tisch, so sollte sich diese etwa 60 cm über der Tischplatte befinden. Man kann sich auch für Wandlampen entscheiden. Es ist empfehlenswert, diese an zwei Wänden anzubringen, um den Raum optimal auszuleuchten. Ein Regal oder ein Sideboard sorgt für Stauraum im Esszimmer. Dort kann man Besteck und Porzellan verstauen und auch Tischwäsche oder Getränke am Tisch schnell zu Hand haben. Mit Details wie einem Teppich, schönen Vorhängen und bunten Kissen schafft man eine gemütliche Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt.

Das Holzhaus: Hier gibt es unseren Beitrag dazu.

Wohlfühlfaktor Holzhaus

Holzhäuser sind heute wieder gefragt und gelten als natürliche Art des Wohnens. Der nachhaltige Baustoff verleiht Gemütlichkeit und eine warme Atmosphäre. Wer sich überlegt, ein Holzhaus zu bauen, sollte ich einmal mit den Besonderheiten sowie den Vor- und Nachteilen dieses einzigartigen Baustoffes auseinandersetzen.

Nachhaltig Wohnen im Holzhaus

Ein Holzhaus wird heute gerne als Effienzhaus gebaut. Dabei wird das Holz oft soweit wie möglich naturbelassen, so dass durch den Baustoff kaum eine chemische Belastung erzeugt wird. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und es ist möglich, in großem Maße CO2-neutral zu bauen. Durch die umweltfreundliche Bauweise kann man auch eine staatliche Förderung beim Bau in Anspruch nehmen. Trotz der umweltfreundlichen Bauweise braucht man bei einem Holzhaus jedoch keineswegs auf gewohnten Komfort zu verzichten. Im Holzhaus genießt man nämlich anderen Häusern gegenüber etlichen Vorteilen. So entsteht beispielsweise eine gemütliche Atmosphäre in den Räumen des Holzhauses. Außerdem genießt man eine optimale Kontrolle der Luftfeuchtigkeit, da Holz Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben kann. Temperaturschwankungen sind im Holzhaus in der Regel gering, das Holz wärme nicht leitet.

Schnell zum Holzhaus der Träume

Die Bauzeit für ein Holzhaus ist in der Regel kürzer, als bei einem herkömmlichen Massivhaus. Heute werden bereits Fertighäuser aus Holz angeboten, die in kürzester Zeit zusammengebaut werden können. Holz ist ein Baustoff, der vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt. So ist es möglich, aus Holz ein Haus ganz nach den eigenen Vorstellungen zu bauen. Zusätzlich ist Holz sehr tragfähig und kann auch ausgezeichnet mit anderen Baustoffen kombiniert werden. So ist es möglich, fast jeden Architekturstil aus Holz zu erbauen.

Welche Vor- und Nachteile bietet das Holzhaus?

Wohngesundheit, Nachhaltigkeit und eine faszinierende Optik gehören zu den großen Vorteilen, die ein Haus aus Holz bietet. Bei allen Vorteilen bringt der Baustoff jedoch auch einige Nachteile mit sich. Mit der richtigen Planung kann man diesen jedoch von Vornherein entgegentreten. So ist beispielsweise eine sorgsame, fachmännische Ausführung des Baus wichtig um zu vermeiden, dass das Haus Zugluft oder Feuchtigkeit in das Haus eindringen können. Auch auf die richtigen Brandschutzmaßnahmen muss beim Erstellen eines Holzhauses Wert gelegt werden. Die Pflege der Hausfassade ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wer sein Haus auf lange Zeitdauer schön erhalten möchte, muss die Fassade als zwei bis drei Jahre nachlackieren. Nur so kann man vermeiden, dass das Holz mit der Zeit grau wird und seinen Glanz verliert. Für Menschen, die eine gesunde und natürliche Art des Wohnens suchen, ist ein Holzhaus heute jedoch eine optimale Wahl.

Hochbett selber bauen? Hier findet Ihr die Infos.

Hochbett selber bauen – so geht´s

Ein Hochbett ist attraktiv und hilft dabei, im Raum Platz zu sparen. Wer sich gerne handwerklich betätigt und eine besondere Idee für das Kinderzimmer verwirklichen möchte, kann ein solches Hochbett auch selbst bauen. Soll das Bett beispielsweise in eine Dachschräge eingepasst werden, ist die DIY Methode besonders wirksam, um den Raum perfekt auszunutzen. Befolgt man einige wichtige Schritte, so gestaltet sich das Projekt weniger kompliziert, als man denkt.

Welche Materialien werden gebraucht?

Wenn man ein Hochbett bauen möchte, sollte man bei den Materialien wählerisch sein. Es ist wichtig, dass alle Bauteile widerstandsfähig und hochwertig sind. Zu einer erhöhten Stabilität des Bettes trägt auch die Befestigung an einer Wand bei. Deckenhöhe, Zimmergröße und spezielle Bedürfnisse sollten bei der Entscheidung für eine bestimmte Größe und Bauart des Hochbetts stets als erstes in Betracht gezogen werden. Hat man dann eine klare Vorstellung von dem Bett, das gebaut werden soll, kann das Material gekauft werden. Dazu gehören Pfosten in verschiedenen Höhen, Längs- und Querbalken sowie verschiedene Bretter ebenso, wie Schrauben, Dübel, Nägel, Winkel und natürlich Farbe. Es werden auch einige Werkzeuge benötigt, wozu neben einer Säge auch Bohrmaschine Akkuschrauber und Schleifmaschine auch Hammer und Pinsel gehören.

So gestaltet sich die Arbeit

Wir das Bette an einer Wand befestigt, beginnt man zunächst damit, die entsprechenden Pfosten mit Dübeln an der Wand anzubringen. Dann werden Winkel an die Pfosten angebracht, an denen die Längs- und Querbalken verschraubt werden. Ist das einmal geschehen, so geht es darum, die Liegefläche zu schaffen. Dazu kann man Lattenroste anschrauben oder auch einige Balken anbringen. An diesem Punkt werden nun alle scharfen Kanten und Ecken gründlich abgeschliffen, so dass keine Verletzungsgefahr entsteht. Schließlich wird die Leiter angebracht, die man am besten an der Liegefläche anschraubt, so dass sie mit dem Bett fest verbunden ist. Nun muss noch dafür gesorgt werden, dass die Matratze sicher im Bett liegt und nicht herausfallen kann. Dazu werden an der Liegefläche Bretter angeschraubt, die idealerweise genau mit der Matratze abschließen sollten. Nachdem alle Komponenten angebracht sind, wird das gesamte Gestell für die Lackierung vorbereitet. Dabei kann man sich für eine einfache Lasur entscheiden, um das Holz zu schützen. Für das Kinderzimmer werden jedoch oft auch bunte Farben gewählt, die außerdem noch mit Aufklebern und anderen Verzierungen geschmückt werden. Auf diese Weise ist das Hochbett im Kinderzimmer nicht nur praktisch, sondern wird zu einer echten Attraktion, die von den Kindern auch in das Spiel einbezogen werden kann.

Ich habe eine weitere tolle Bauanleitung für dich: Pool aus Paletten selber bauen

Hier geht es noch zum Beitrag über den Ruheort Schlafzimmer.

Das richtige Bett wählen

Wenn Sie noch nie zuvor ein Massivholz Bett kaufen mussten, sind Sie vielleicht ratlos, wie Sie die richtige Größe für sich selbst wählen können. Dies mag wie eine einfache Aufgabe erscheinen, aber es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel, von wem das Bett genutzt wird und wie viel Platz zur Verfügung steht. Auf jeden Fall müssen Sie für Ihr neues Bett planen, bevor Sie die richtige Größe für sich selbst wählen. Danach können Sie mit Techniken zur Raumoptimierung das Beste aus Ihrem Bett herausholen.

1. Budget planen

Neue Möbel, wie ein Bett, können sehr teuer sein. Durch die Festlegung eines Budgets verhindern Sie, dass Sie zu viel ausgeben. In vielen Fällen können Sie die Online-Suchergebnisse sogar so einschränken, dass nur Modelle in Ihrem Budgetbereich angezeigt werden.
Durch die Verwendung von Online-Suchfunktionen, die die Bettmodelle nach Preis eingrenzen, sparen Sie sich auch die Bindung an Modelle außerhalb Ihrer Preisklasse.
Wenn Sie Ihr Budget erstellen, überlegen Sie, ob dieses Bett ein Investitionsgut ist, das Sie jahrelang verwenden werden, oder ob Sie nur ein teures Möbelstück benötigen, um Ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. Dies kann Ihnen helfen, zu entscheiden, wie viel Sie bereit sind auszugeben.

2. Maße nehmen

Messen Sie, wie viel Platz für das Bett zur Verfügung steht. Bevor Sie neue Betten kaufen, müssen Sie den verfügbaren Platz in Ihrem Zimmer messen. Einige Betten können für kleine Räume zu groß sein, oder einige Betten können für enge Räume zu breit sein. Die Lösung könnte ein Bett nach Maß sein. 

  • Nehmen Sie ein Maßband und bestimmen Sie die Länge und Breite des verfügbaren Raumes in Ihrem Raum.
  • Denken Sie an den Raum, den eine Person benötigen wird, um sich frei im Raum zu bewegen. Ein zu großes Bett kann es schwierig machen, sich leicht durch den Raum zu bewegen. Stellen
  • Sie sicher, dass Sie mindestens einen 0,91 m (3 ft) langen Fußweg entlang der Seiten und des Endes Ihres Bettes haben.
  • Beachten Sie alle hervorstehenden Teile des Raumes, wie z.B. niedrige Schweller oder ausgeprägte Leisten. Diese können Hindernisse für höhere Betten schaffen.

3. Eigene Bedürfnisse beachten

Priorisieren Sie Betten, die zu ihren Insassen passen. Betten, die für ältere Menschen bestimmt sind, müssen möglicherweise niedriger sein. Kinder können Spezialbetten wünschen, wie Etagenbetten, Himmelbetten oder Betten in Form von Rennwagen oder Raumschiffen. Gymnasiasten könnten sich Hochbetten wünschen, die sie in ein paar Jahren aufs College bringen können.
Wenn möglich, solltest du die Person, die im Bett schlafen wird, fragen, welche Art von Bett sie am meisten genießen würden[3].

4. Zukunftsorientiert planen

Berücksichtigen Sie Ihre aktuelle Situation und Ihre Zukunftspläne. Wenn Sie gerade erst mit dem Leben als junger Mensch beginnen, werden Sie wahrscheinlich ein wirtschaftliches, langlebiges Bett wünschen, das zu relativ kleinen Räumen passt. Möglicherweise haben Sie nicht viel Platz in Ihrem Wohnheim oder im Schlafzimmer einer Wohngemeinschaft, so dass in diesem Fall kleinere Betten ideal wären.
Wenn Sie in Ihrer Karriere etablierter sind, einen romantischen Partner haben, planen zu heiraten, oder sich in einer ähnlichen Situation befinden, wird ein größeres Bett wahrscheinlich vorzuziehen sein.
Wenn Sie ein Bett für ein Kind kaufen, sollten Sie dessen zukünftige Bedürfnisse berücksichtigen. Kinder wachsen schnell, so dass ein Bett möglicherweise nicht lange passt, wenn es nicht zu einem größeren Modell umgebaut werden kann. Sie könnten sich entscheiden, in eine Krippe zu investieren, die sich in ein Kleinkinderbett und dann in ein großes Bett verwandelt, um Ihr Kind aufzunehmen, während es aufwächst.
Wenn das Bett, das Sie kaufen, für ein Gästezimmer ist und Sie nur vorhaben, es für ein Gästezimmer zu benutzen, wäre ein allgemeines Bett wahrscheinlich das Beste.

Hier seht ihr noch zu unserem Betrag über Palettenmöbel.

Pool aus Paletten selber bauen

Ein Pool im Garten ist im Sommer eine herrliche Idee, um sich abzukühlen. Mit Paletten und ein wenig handwerklichem Geschick kann man sich einen solchen Luxus auch ganz einfach selber bauen. Mit einigen gut geplanten Schritten lässt sich der Pool leicht errichten.

Diese Materialien werden gebraucht

Die Anzahl der Palletten, die man für den Pool braucht, hängt von der Größe ab, die man sich wünscht. Einen kleinen, viereckigen Pool kann man bereits mit vier Palletten erstellen. Ein großer runder Pool hingegen kann zehn Palletten benötigen. Des Weiteren sind Spanngurte erforderlich, mit denen die Palletten zusammengehalten werden. Schließlich braucht man Poolfolie, in der das Wasser gehalten wird und einen Filzbodenschutz, um diese zu schützen. Für den oberen Poolrand werden einige Bretter benötigt, deren Anzahl ebenfalls von der Poolgröße abhängt.

So baut man den Pool Schritt für Schritt

Schritt 1
Zunächst wird ein Platz für den Pool ausgesucht, der frei von Steinen und spitzen Gegenständen sein sollte. Darauf wird der Filzbodenschutz gelegt.

Schritt 2
Um den Filzbodenschutz werden die Palletten mit der Ablagefläche nach innen aufgestellt.

Schritt3
Sind die Palletten einmal aufgestellt, werden sie mit Spanngurten befestigt. Die Spanngurte sollten wenigstens auf zwei unterschiedlichen Höhen angebracht werden, damit eine gute Stabilität entsteht.

Schritt 4
Nun wird die Innenseite des Pools erneut mit Filz ausgelegt. Die Enden können lose über der Kante liegen. Mit einem Tucker wird der Filz an den Palletten befestigt. Danach wird die Poolfolie ausgelegt. Diese sollte möglichst glatt und ohne Falten ausgelegt werden. Man kann die Folie mit Gewebeband befestigen, damit sie nicht verrutscht.

Schritt 5
Vor dem Befüllen sollte der Pool auf seine Stabilität überprüft werden. Mit Holzbalken und Stützen kann man an schwach wirkenden Stellen für zusätzliche Stabilität sorgen. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, so kann man beginnen, Wasser einzufüllen. Man sollte den Pool dabei beobachten. Zeigen sich durch das Gewicht des Wassers Schwachstellen, so sollte man das Wasser abdrehen und diese Stellen noch weiterhin verstärken, bevor man mit dem Befüllen fortfährt.

Schritt 6
Nachdem der Pool gänzlich gefüllt ist, werden am oberen Rand Bretter angebracht. Dabei gilt es, darauf zu achten, dass die Folie locker im Pool liegt, sodass es zu keiner Spannung kommt. Ist der Pool einmal fertiggestellt, so kann man damit beginnen, im Poolbereich noch einige Verzierungen anzubringen. Ein hübscher Zaun aus Bambus wirkt attraktiv und kann dazu beitragen, kleine Kinder daran zu hindern, unbeaufsichtigt im Poolbereich zu spielen. So kann man die heißen Sommertage im eigenen Garten frisch und unbeschwert genießen.

Hier seht Ihr noch unseren letzten Beitrag zum Thema Holzarten.

Holzarten im Kurzporträt

Echtes Holz schafft Wärme und Behaglichkeit in unseren Wohnräumen und wird heute bei der Inneneinrichtung auf vielfältige Weise eingesetzt. Möbel aus Holz überzeugen durch ihre angenehme Haptik und attraktive Optik. Aber auch Böden, Decken und Wände können in Holz gestaltet werden und auf der Terrasse sorgt ein Holzdeck für einen perfekten Übergang zur Natur des Gartens. Allerdings ist es wichtig zu wissen, welche Holzsorte zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.

Vier Holzsorten für geschmackvolle Möbel

Es gibt etliche Holzsorten, die nur für den Einsatz im Inneren geeignet sind und besonders gerne für Möbel verwendet werden. Dazu gehört die Kiefer, die weich bis mittelhart und wenig witterungsbeständig ist. Sie eignet sich für Tische, Schränke und Stühle und wird heute bei dem beliebten skandinavischen Landhausstil gern und häufig verwendet. Auffällig sind beim Kiefernholz besonders die Jahresringe in starkem farblichem Kontrast, die einen optischen Anreiz bieten. Ein weiteres mittelhartes Holz ist das Birkenholz, das sich durch gute Biegsamkeit auszeichnet. Es wird häufig für Möbel verwendet aber auch gerne zum Herstellen von Accessoires wie beispielsweise Tabletts benutzt. Birkenholz hat einen weißlichen Farbton und dunkelt im Alter nach. Diese Maserung dieses Holzes ist besonders attraktiv. Edle Möbel werden auch gerne aus Kirschbaumholz geschaffen. Das Holz strahlt viel Wärme aus und schafft in Räumen eine besondere Atmosphäre. Auch für Musikinstrumente kommt Kirschbaumholz häufig zum Einsatz. Das Holz der Linde gehört zu den besonders weichen Hölzern und wird meisten als Furnier eingesetzt. Es ist weißlich gelb und kann manchmal grünliche Musterungen aufweisen. Es eignet sich für leichte Möbel und findet auch bei Kunstgegenständen aus Holz seinen Einsatz.

Schöne Böden aus Holz

Wer sich einen Boden aus Holzparkett wünscht, sollte sich dabei für eine robuste Holzart entscheiden. Das gelb-rötliche Buchenholz mit der schlichten Maserung ist widerstandsfähig und gleichzeitig elastisch. Daher wird es nicht zur Möbelherstellung verwendet, sondern auch als Parkett und Wandtäflung eingesetzt. Auch Nussbaum ist ein sehr hartes, edles Holz, das sich sowohl für Möbel als auch für Parkettböden ausgezeichnet eignet. Die Farbvielfalt erstreckt sich von Weiß-Grau bis zu Dunkelbraun. Feine Adern bilden die charakteristische, attraktive Maserung.

Holz für den Einsatz in Außenräumen

Ein Terrassendeck aus Holz sieht stilvoll und gepflegt aus, wenn man dafür die richtige Holzart wählt. Teak erweist sich als das beste Holz für alle Außenanwendungen. Es ist witterungs- und säurebeständig und überaus robust und verfügt über einen goldbraunen Farbton. Auf Grund dieser Eigenschaften wird das Holz auch beim Schiffbau eingesetzt und kann auch für Möbel verwendet werden. Ähnliche Eigenschaften weist auch die Eiche auf. Die Eiche ist resistent und witterungsfest und findet beim Möbelbau, für Außenbalken oder Parkettböden zahlreiche Einsatzzwecke.

Schlafzimmer richtig einrichten

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, um morgens ausgeruht und leistungsfähig aufzuwachen. Die Ausstattung des Schlafzimmers kann im Wesentlichen zur Qualität des Schlafs beitragen. Daher lohnt es sich, einmal über die Faktoren nachzudenken, die bei der Einrichtung des Schlafzimmers beachtet werden sollten, um diesen Raum in eine Oase von Ruhe und Entspannung zu verwandeln.

Die richtige Wahl des Raums

Wenn man ein Haus baut oder einrichtet, sollte man den Raum für das Schlafzimmer mit Bedacht wählen. Dabei sollte es sich grundsätzlich um das ruhigste Zimmer handeln, in das so wenig wie möglich Lärm aus der Umgebung vordringen kann. Oft werden Zimmer in oberen Etagen gewählt, da sie meistens heller und freundlicher sind. Ein Zimmer mit einem Fenster nach Osten ist besonders gut geeignet, da man sich morgens von der aufgehenden Sonne wecken lassen kann. Auch die Raumluft spielt eine große Rolle, um Wohlgefühl zu erzeugen. Heute wird geraten, das Schlafzimmer bei einer Temperatur von 18° C und einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent zu halten, um ideale Bedingungen für den Schlaf zu schaffen.

Eine passende Einrichtung wählen

Das Herzstück des Schlafzimmers ist stets das Bett. Natürlich möchte man ein ansprechendes Design wählen, das im Raum attraktiv wirkt. Wichtiger ist es jedoch, darauf zu achten, dass man ein bequemes Bett kauft.

Die Matratze spielt ebenfalls eine große Rolle für einen gesunden Schlaf. Es gibt heute zahlreiche Modelle, die auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet sind und auch Personen mit Rückenschmerzen Erleichterung verschaffen können. Darum sollte man die Matratze im Fachhandel kaufen und sich bei der Auswahl beraten lassen. Bei der Matratze ist es wichtig, das Körpergewicht des Schläfers in Betracht zu ziehen, da es für besonders schwere Personen spezielle Matratzen gibt.

Ein entspannendes Ambiente

Auch die generelle Gestaltung des Schlafzimmers trägt zu einem guten Schlaf bei. Eine warme Beleuchtung und beruhigende Farbtöne sorgen dafür, dass man sich leichter entspannen darf. Daher empfiehlt es sich, sowohl bei der Wahl der Farbe von Boden und Wänden, als auch beim Kauf von Bettwäsche und Zierkissen auf Farben Wert zu legen, die auf das Auge dezent und entspannend wirken. Eine Lichtsteuerung, die sich vom Bett betätigen lässt, erweist sich als besonders angenehm. Weiterhin sollte man beachten, dass der Elektrosmog, der von Fernsehern, Laptops und ähnlichen elektronischen Geräten produziert wird, den Schlaf stören kann. Deshalb ist es empfehlenswert, solche Geräte grundsätzlich aus dem Schlafzimmer zu verbannen.